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Stand: 1. September 2026

Was kostet eine Website für einen Versicherungsmakler?

Agentur-Ratgeber nennen für kleine Unternehmens-Websites häufig Spannen zwischen rund 3.000 und 10.000 Euro einmalig, für laufende Baukasten-Abos reichen die Angaben von wenigen bis rund hundert Euro im Monat. Wie viel du am Ende zahlst, hängt vor allem davon ab, wie viele Seiten du brauchst, wer die Texte und Bilder liefert, ob ein Tarifrechner eingebunden wird und ob du kaufst oder mietest. Diese Seite ordnet die Kostentreiber ein, ohne für ein bestimmtes Angebot zu werben. Die Markt-Spannen sind dabei grobe Richtwerte aus fremden Agentur-Ratgebern (gesichtet 01.09.2026), keine Messung von uns — unsere eigenen, belegten Zahlen stehen weiter unten. Was unsere eigene Website kostet, steht separat auf der Preisseite.

Markt oder eigenes Angebot?

Diese Seite erklärt, wovon der Preis einer Maklerwebsite grundsätzlich abhängt — allgemein, für den ganzen Markt. Was deine eigene Website bei uns kostet, steht einzeln aufgeschlüsselt auf der Preisseite.

Wovon hängt der Preis ab?

Fünf Dinge entscheiden über den Preis: wie viele Seiten du brauchst, wer Texte und Bilder liefert, ob ein Tarifrechner eingebunden wird, wie viele Pflichttexte dazukommen und was danach laufend anfällt.

Der Umfang ist der größte Hebel. Eine einzelne Startseite kostet spürbar weniger als eine Website mit einer eigenen Seite für jede Sparte, jeden Standort oder jede häufige Kundenfrage — bei einem Versicherungsmakler zählt dazu oft, wie viele Sparten eine eigene Seite bekommen.

Der zweite Hebel ist die Arbeit an Text und Bild: Lieferst du beides selbst, sinkt der Preis; schreibt und fotografiert jemand für dich, steigt er. Der dritte ist die technische Anbindung — vor allem ein Tarif- oder Vergleichsrechner ist ein Zusatzaufwand, den nicht jedes Angebot automatisch mitbringt.

Der vierte Hebel sind die Pflichttexte: Impressum, Erstinformation und deine Registernummer nach § 34d oder § 34f GewO gehören verpflichtend auf jede Maklerseite. Welche Angaben das im Einzelnen sind, erklärt der Ratgeber zu den Pflichtangaben — wer sie separat einkaufen muss, zahlt oft extra. Der fünfte Hebel läuft erst nach dem Livegang weiter, dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Baukasten-Abo oder einmaliger Bau — was ist der Unterschied?

Ein Baukasten-Abo ist Miete, ein einmaliger Bau ist Kauf — der Unterschied entscheidet vor allem, ob dir die Website irgendwann gehört.

Beim Abo zahlst du jeden Monat, dafür ist der Einstieg günstig und du bindest dich nicht an einen großen Betrag zu Beginn. Läuft das Abo aus oder kündigst du, ist die Website in aller Regel weg — sie lief auf der Plattform des Anbieters, nicht auf deiner eigenen.

Beim einmaligen Bau zahlst du mehr zu Beginn, danach in der Regel nur noch für Hosting und Domain. Die Website gehört dir, auch wenn du den Anbieter später wechselst.

Keines der beiden Modelle ist grundsätzlich die schlechtere Wahl. Ein Abo passt, wenn du zuerst ausprobieren willst, ohne viel vorzuschießen. Ein einmaliger Bau passt, wenn du langfristig planst — dann rechnet sich der höhere Einstiegspreis meistens, wie der nächste Abschnitt zeigt.

Was ein Monatspreis über 48 Monate wirklich kostet

Multipliziert mit 48: Ein Monatsabo für 50 Euro summiert sich über die volle Laufzeit auf 2.400 Euro — ohne dass dir die Website danach gehört.

Ein Monatspreis allein sagt wenig, solange du ihn nicht über die Zeit betrachtest. Die folgende Tabelle rechnet vier Beispielbeträge hoch — einmal aufs Jahr, einmal auf die 48 Monate, über die manche Website-Abos laufen.

MonatspreisIm JahrÜber 48 Monate
20 €240 €960 €
50 €600 €2.400 €
100 €1.200 €4.800 €
200 €2.400 €9.600 €

Beispielbeträge zur Veranschaulichung, keine Preise eines bestimmten Anbieters.

Anders als beim Kauf zählt bei einem Abo jeder Monat weiter, auch im dritten und vierten Jahr — und am Ende gehört dir, wie im vorigen Abschnitt beschrieben, meistens trotzdem nichts. Denselben Rechenweg kannst du auf jeden Preis anwenden, den dir jemand nennt.

Wie ordnest du ein Angebot ein?

Bevor du unterschreibst, stell sieben Fragen — die Antworten zeigen dir, ob ein Preis zu dem passt, was du bekommst.

  • Wie viele Seiten sind im Preis enthalten — und was kostet jede weitere?
  • Schreibst du die Texte selbst, oder gehört das zur Leistung dazu?
  • Ist eine Anbindung an einen Tarif- oder Vergleichsrechner dabei?
  • Sind Pflichttexte wie Impressum, Erstinformation und deine Registernummer enthalten?
  • Zahlst du einmalig, oder läuft ein Abo, das jeden Monat weiterzählt?
  • Gehört dir die Website auch, wenn du kündigst oder den Anbieter wechselst?
  • Wie schnell siehst du eine erste Fassung deiner Seite?

Zur Einordnung, wie wir selbst antworten würden: Unser Grundgerüst kostet 600 Euro netto, der volle Ausbau mit bis zu 16 Seiten 6.060 Euro netto. Danach zehn Euro netto Hosting im Monat, mit Fehlerbehebung und kleinen Änderungen 30 Euro. Die erste Fassung siehst du zwei Wochen nach dem Interview, wie unser Ablauf zeigt. Alle Bausteine einzeln stehen auf der Preisseite.

Fragen und Antworten zu den Website-Kosten

Warum kosten zwei Maklerwebsites so unterschiedlich viel?

Weil sie unterschiedlich viel enthalten: mehr oder weniger Seiten, eigene oder fertige Texte, mit oder ohne Tarifrechner, als Abo oder als Kauf. Zwei Websites, die beide für einen Versicherungsmakler gebaut sind, können völlig verschiedene Leistungen dahinter haben — ein reiner Preisvergleich ohne Blick auf den Umfang hilft deshalb wenig.

Was kostet eine Homepage für einen Versicherungsmakler im Monat?

Für gemietete Websites sind im Markt Monatspreise zwischen niedrigen zweistelligen und rund hundert Euro zu finden. Baust du einmalig, fällt danach meist nur noch Hosting an — unsere eigenen Zahlen dazu findest du weiter oben im Abschnitt zur Einordnung von Angeboten.

Gehört mir die Website, wenn ich ein Monats-Abo kündige?

In aller Regel nicht. Ein Baukasten-Abo läuft auf der Plattform des Anbieters — endet das Abo, endet meist auch der Zugriff auf deine Seite. Bei einem einmaligen Bau ist das anders: Die Website gehört dir, auch wenn du später den Anbieter wechselst.

Zählen Pflichtangaben wie Impressum und Erstinformation zum Preis dazu?

Das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich — frag danach, bevor du unterschreibst. Welche Angaben ein Versicherungsmakler auf seiner Website überhaupt braucht, erklärt der Ratgeber zu den Pflichtangaben im Detail.

Ist ein günstiger Baukasten automatisch die schlechtere Wahl?

Nein. Ein Baukasten-Abo ist vor allem eine andere Zahlweise, kein Qualitätsurteil. Es passt gut, wenn du erst einmal testen willst, ohne viel vorzuschießen — nur solltest du wissen, dass du damit mietest und nicht kaufst, und dass sich das über mehrere Jahre summiert.